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Einzelbuch

Menschen an unserer Seiten. 5. Auflage

Karton-Deckel mit Leinen-Rücken und bestoßenem O.Schutzumschlag, grüner Kopfschnitt. Zur Ergänzung beigelegt Artikel/Kopie „Das Schichtbuch des Hans Aehre. Wiedergelesen: ‚Menschen an unserer Seite’ von Eduard Claudius“, von Erik Neutsch (Neues Deutschland vom 10./11. Januar 2009), Biographisches zu Eduard Claudius (Pseudonym: Edy Brendt, * 29. Juli 1911 als Eduard Schmidt in Buer; † 13. Dezember 1976 in Potsdam), Schriftsteller und Diplomat, aus dem Internet (Bearbeitungsstand: 11.05.2016) sowie „Claudius zum 100. Ruhelos“. Von Christel Berger: Die ihn kannten, schildern ihn als exzellenten Schnurren-Erzähler und hervorragenden Koch. Einer, der feiern konnte und mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hielt. „Ruhelos“ nannte er sich selbst. Eduard Claudius hat viel erlebt und gesehen. Der Junge aus dem Ruhrpott hatte früh arbeiten müssen, Maurer gelernt. War auf der „Walze“, wurde als KPD-Mitglied von den Nazis verfolgt und verhaftet. Emigrierte in die Schweiz und nach Frankreich, kämpfte in Spanien in den Internationalen Brigaden, war zweimal verwundet. Danach wieder Frankreich, Schweiz, Internierungslager. Schließlich landete er noch bei den italienischen Partisanen, ehe er endlich wieder nach Deutschland konnte. Auch hier wechselnde Situationen: München, Ruhrgebiet, Berlin, Botschafter der DDR in Syrien und Vietnam. 1978 starb er. Ein Prolet, der Schriftsteller wurde. Sein Roman „Grüne Oliven und nackte Berge“, entstanden in Schweizer Arbeitslagern, gehört zum Besten der Literatur über den Spanienkrieg. Er ist voller Leidenschaft, Farben und Sachlichkeit. In der DDR wurde sein Buch „Menschen an unserer Seite“ (1951) zu einem Standardwerk, beschrieb doch Claudius als einer der ersten, wie Arbeit den Menschen prägen kann, anders als unter kapitalistischen Verhältnissen. Der „neue Mensch“, den man so sehr ersehnte, schien endlich gestaltet! Ganz so perfekt, wie man dieses Phantom erträumte, war es jedoch bei Claudius nicht, und so hagelte es neben Lob auch Kritik. Claudius war keiner, der sich Regeln oder unvernünftiger Bürokratie fügte. Deshalb eckte er an, wenn er in Texten („Wintermärchen auf Rügen“, 1965) Missstände thematisierte. Der Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in die CSSR nahm ihm jegliche Hoffnung auf die Zukunft, für die er gelebt, geschrieben, gekämpft hatte. Er zog sich mehr und mehr zurück, kochte lieber für seine Freunde (Neues Deutschland vom 27. Juli 2011) Erscheinungsjahr: 1953 Format: 20 x 13,5 cm
Umfang: 397 Seiten
Zustand: gut erhalten
Kategorie:
Artikel gefunden im Sachgebiet Geschichte der DDR
Artikel im Verlag Volk und Welt Berlin erschienen
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